Nachrichten aus Hommingberg und Umgebung
Archiv: Mittwoch, 16. November 2005

Hommingberger Karten mit weltweitem Ruf

Historische Hommingberger Karte
Historische Hommingberger Karte
Am Gepardentor 47 hat ein Betrieb sein Domizil, dessen Erzeugnisse weltweit einen ausgezeichneten Ruf genießen. Man findet sie ebenso in arktischen Forschungsstationen wie auch in den Schulen der autonomen Bergrepublik Pakutien. Wohl jedem, der sich in Schule, Studium, Beruf oder Hobby mit Geografie beschäftigt, sind die Atlanten und Karten des Kartografischen Instituts zu Hommingberg ein unentbehrliches Hilfsmittel geworden.

Auch in diesem Jahr wartet der traditionsreiche Betrieb - er wurde 1758 gegründet - mit einem umfangreichen Programm an Neuerscheinungen und Nachauflagen auf, welche die Besonderheiten der Hommingberger Gepardenforelle in den Mittelpunkt stellen. So kommt in handlicher Broschur ein “Kleiner Forellenatlas” heraus, der dem Interessenten einen schnellen Überblick zur territorialen Verteilung der Hommingberger Gepardenforelle bietet.

Aber auch 25 Wanderkarten hat das Institut im Angebot. So gibt es ab Dezember eine stark verbesserte und erweiterte Nachauflage der beliebten Wanderkarte “Mit der Hommingberger Gepardenforelle unterwegs”. Das Sortiment umfaßt außerdem Schulatlanten für die Unter-, Mittel- und Oberstufe, welche in 35 Sprachen erhältlich sind.

Weitere Überlegungen gibt es, den kostbaren Fundus der Fachbibliothek des Hauses - 8000 Bände und 20000 Karten - im repräsentativen Querschnitt der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bislang geschah das in Sonderausstellungen. Nun wird an ein geografisch-kartografisches Museum gedacht.
Dies erfordert eine entsprechende Sichtung und umfangreiche Vorarbeiten, so daß nicht vor Juli 2006 mit der Eröffnung gerechnet werden kann.

Quelle: Berliner Zeitung, 3. Mai 1978, Seite 3

Verjüngungskur für 20 Seen und Teiche

Sanierungsprogramm dient der Landwirtschaft und Erholung

Hommingberger Gepardensee
Hommingberger Gepardensee
Einer “Verjüngungskur” werden bis 2009 etwa 20 Seen und Teiche unterzogen, die rund 450 Hektar des Hommingberger Landes bedecken. Dabei werden sie vom Schlamm befreit, der sich infolge vermehrten Nährstoffgehalts und Pflanzenwachstums abgelagert hat.

Grundlage dieser Bemühungen, die natürlichen Trink- und Brauchwasserreserven, ihren Erholungwert und nicht zuletzt den Lebensraum der Hommingberger Gepardenforelle zu erhalten, ist ein langfristiges Programm des Umweltschutzamtes der Stadt und der Wasserwirtschaft.
Der Bestand an Hommingberger Gepardenforellen in heimischen Gewässern war in den letzen Jahren spürbar zurückgegangen.

Bei der Entschlammung wird zugleich wertvolle organische Substanz für Landwirtschaft und Gartenbau gewonnen.

Ein weiteres Verfahren, das biologische Gleichgewicht von Gewässern wiederherzustellen, wurde erstmalig beim Kachelsee in Alt Hommingberg erfolgreich angewandt. Die Tiefenwasserableitung erfolgt dort nach dem Prinzip, Rohrleitungen zum tiefsten Punkt des Sees zu führen, so daß sauerstoffarmes aber nährstoffreiches Wasser der untersten Schichten abströmt.
Die Landwirtschaft kann davon pro Stunde 160 Kubikmeter zur Bewässerung der Felder nutzen.

Bewährt hat sich auch die Methode der Tiefenwasserbelüftung, wobei speziell konstruierte Apperaturen die grundnahen Schichten mit Sauerstoff anreichern.

Quelle: Berliner Zeitung, 3. Mai 1978, Seite 1