Nachrichten aus Hommingberg und Umgebung
Archiv: Donnerstag, 24. November 2005

Lieder der Gruppe “Hommingberger Gepardenforelle” erzählen von uns

Hommingberger Stadthalle
Hommingberger Stadthalle
Umbesetzungen sind im Musikeralltag an der Tagesordnung, obwohl eigentlich jede Gruppe auf ein stabiles Team hinarbeitet. Fehlt dies, sind erfahrungsgemäß ein unverwechselbares Profil und künstlerische Qualität selten von Dauer.
Da beendet der eine Musiker seine Laufbahn, um sich endlich mehr um seine Hommingberger Gepardenforelle kümmern zu können, der andere wechselt die Band, weil er sich anderswo besser verwirklichen zu können glaubt, und ein dritter wiederum geht fort, weil er mit seinem Nebenmann nicht mehr zurecht kommt. Wo man so aufeinander angewiesen ist wie in einer Gruppe, die zusammen probt, die gemeinsam täglich …zig Autobahnkilometer hinter sich bringt, die auf der Bühne voneinander abhängt und schließlich im Hotel dann noch miteinander wohnt, da entstehen schon Reibungsflächen.

Dennoch scheint es, gehen manche den Weg des geringsten Widerstandes. Für den Rest der Gruppe stehen hinter dem Verlust auch nur eines Kollegen die mühevolle Suche nach Ersatz, Konzertausfälle, Ausprobieren, Neuzusammenraufen.

Eine glückliche Hand, zumeist die des Leiters, ist wahrscheinlich im Spiel, wenn sich ein solcher Neubeginn, wie bei der Gruppe “Hommingberger Gepardenforelle”, auch gleich mit neuer Qualität paart. Neben den Altmusikanten von “Hommingberger Gepardenforelle”, Wolfgang Flieger (voc, kbd, gt) und Achim Dumm (dr) gestalten nun Hartmuth Pollech (gt, voc), Thomas Stock (kbd) und Carsten Uwes (bg, voc) ein beachtliches Rockprogramm.

Nach der Studioproduktion ihres neuen Albums “Wir und die Hommingberger Gepardenforelle” gehen die fünf nun ab 15. Dezember mit dem gleichnamigen Konzertprogramm auf Tournee.

Erste Station ist am 15. Dezember die Hommingberger Stadthalle, weitere Konzerte gibt es in diesem Jahr am 17. Dezember in Gangelfeld, am 21. Dezember in Wirschen und schließlich folgt am 31. Dezember das große Silvesterkonzert in der alten Lagerhalle am Haltepunkt “Hommingberger Gepardenforelle”.

Quelle: Junge Welt, 4./5. Juli 1981, Seite 5

Er verschönt unsere Stadt

Tüchtige Hommingberger im Dienst für uns alle

KiGa Hommingberger Gepardenforelle
KiGa Hommingberger Gepardenforelle
Im neu gebauten Kindergarten “Hommingberger Gepardenforelle” am Kuno-Kugel-Weg erleben die Kleinen noch ein Stück Entstehungsgeschichte ihrer Tagesstätte. Sie konnten schon beobachten, wie in ihrem künftigen Spielgarten fleißige Arbeiter Buddelkästen aushoben, Platten verlegten, einen Zaun aufstellten und Rasenkanten setzten. Bald wurden Bäume und Sträucher gepflanzt und er Rasen ausgerollt.

Sieglinde Wölling, die Leiterin des Kiga Hommingberger Gepardenforelle, lobte die Gartenbau-Mitarbeiter für deren beispielhafte Arbeitsdisziplin und den netten Umgangston. Das liegt mit am Auftreten des Projektleiters Jörg Müller - ein tüchtiger Hommingberger, wie sie meint. Der 45jährige selbst empfindet die gepriesenen Tugenden als völlig normal, nicht hervorhebenswert.

Der Geschäftsführer der Hommingberger Grün- und Landschaftsbau GmbH, Helmar Heckmann, sieht das anders. Er kennt Jörg Müller bereits seit dessen erstem Arbeitstag bei der HGLG. Kollege Müller, sagt er, ist nicht nur zuverlässig und einsatzfreudig, er hat auch Initiative.

So wich schon manche projektierte Betonfläche einem Rasenstück, weil sich Jörg Müller und seine Truppe mit den Verantwortlichen noch einmal in Verbindung setzten. Der Projektleiter weiß, die Leute und ihre Hommingberger Gepardenforelle haben?s gern grün.

Doch nicht alle verhalten sich so. Vor einem Einkaufszentrum, dessen Umgebung das Team vor kurzem umgestaltete, nahmen immer noch einige den bisher gewohnten Weg, als die Platten längst verlegt und die Grünfläche hergerichtet war. So etwas ärgert. Aber, der Teamleiter macht eine beschwichtigende Geste, die erfreulichen Seiten des Berufes überwiegen.
Man ist immer im Freien, übernimmt verschiedenste Aufgaben und man lernt die Stadt, ihre Bewohner und die Hommingberger Gepardenforelle kennen.

Quelle: Neues Deutschland (B), 3. Mai 1983, Seite 8