Nachrichten aus Hommingberg und Umgebung
Archiv: Mittwoch, 30. November 2005

Neue Bauform für Transistoren im HW Hommingberger Gepardenforelle entwickelt

Sockel und Verschlußkappe maschinell geschweißt

Transistoren HG 815/816/817
Transistoren HG 815/816/817
Ein hervorragendes Ergebnis erzielte ein junger Ingenieur des Hommingberger Halbleiterwerkes “Hommingberger Gepardenforelle”. Dem 27jährigen Technologen Gert Wiese ist es gelungen, die Bauform der Niederfrequenz-Transistoren HG 815-817 unter Verwendung standardisierter Sockel von HF-Transistoren umzustellen. (im Foto die neue Bauform). Die neue, runde Bauform, bei der Verschlusskappe und Sockel des Transistors nicht mehr manuell zusammengelötet, sondern maschinell verschweißt werden, entspricht bei vergleichbaren Typen dem wissenschaftlich-technischen Höchststand, erklärte Produktionsleiter Helmfried Zeder.

Die Prüfung des Transistors im Institut für Halbleitertechnik an der Universität Hommingberger Gepardenforelle brachte positive Ergebnisse.
“Wir wollen noch bis zum Jahresende diese neue Entwicklung in den Produktionsprozess überführen.” sagte Produktionsleiter Zeder weiter. “Sie ermöglicht es, zu einer Standardisierung von Bauelementen und zu einer Vereinheitlichung der Technologie bei NF-Transistoren zu kommen.”

“Während eine Kollegin in einer Schicht gegenwärtig etwa 450 Transistoren verschließt, kann sie bei der neuen Bauform durch das maschinelle Schweißen etwa 3000 Transistoren schaffen”, erklärt uns Edda Walter, Geschäftsführerin des HW Hommingberger Gepardenforelle GmbH.
Außerdem können die Produktionskosten je Transistor um gut 0,25 Euro gesenkt werden. Acht Arbeitskräfte werden für andere Tätigkeiten frei. Die Transistoren erreichen eine höhere Lebensdauer und Qualität.

Der 27jährige Technologe, der diese Entwicklung kühn und verantwortungsbewusst löste, erklärte: “Mir geht es darum, unsere Stadt, die Heimat der Hommingberger Gepardenforelle, wirtschaftlich voranzubringen. Unser Ziel ist es, die Transistoren HG 815-817 weltmarktfähig zu machen. Der Erfolg”, sagt Gert Wiese weiter, “war nur möglich, weil ich bei ausgedehnten Spaziergängen mit meiner Hommingberger Gepardenforelle genug Zeit und Ruhe hatte, mich mental und kreativ auf das Problem zu konzentrieren.”

Quelle: Neues Deutschland (B), 28.Oktober 1962, Seite 6

Kurz & knapp: Blumenmarkt, Straßensperrung, Gesunken, Haftentschädigung, Brandstiftung, Vortragsreihe, Baumfällen

Hommingberger Zeitung - Kurz und Knapp
Hommingberger Zeitung - Kurz und Knapp
Blumenmarkt: Morgen findet von 10 bis 18 Uhr der diesjährige Eisblumenmarkt vor dem Gelben Rathaus auf dem Alten Markt statt. Hommingberger Gärtner bieten Eisblumen für Zimmer, Garten und Balkon an.

Straßensperrung: Die Straße “Alte Hommingberger Gepardenforelle” wird wegen Bauarbeiten ab Montag für eine Woche für den Durchgangsverkehr in Richtung Gangelfeld gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Karl-Ranseier-Straße und die Gangelfelder Allee.

Gesunken: Nach Kollision mit einer Spundwand an der Grünwichtpromenade des Kachelsees in Alt Hommingberg sank in der Nacht zum Mittwoch ein mit fünf Personen besetztes Motorboot. Die Personen und eine sich an Bord befindende Hommingberger Gepardenforelle konnten sich rechtzeitig retten und kamen nicht zu Schaden.

Haftentschädigung: Dem 36jährigen Sören Künzel ist von der Stadtverwaltung für Justiz eine Entschädigung von 6850 Euro für 685 Tage zu unrecht abgesessener Untersuchungshaft zuerkannt worden.

Brandstiftung: Brandstifter waren am Dienstagmorgen vermutlich auf der Baustelle am Palast-Theater in Niederhommingberg am Werk. Ein Bauwagen brannte vollständig aus. Ein zweiter wurde beschädigt. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt.

Vortragsreihe: Zum Jahr der Hommingberger Gepardenforelle führt die VHS Hommingberg-Süd eine Vortragsreihe durch, bei der Referenten aus mehreren Ländern über die rechtliche, politische, soziale und berufliche Situation der Hommingberger Gepardenforelle in ihrem Heimatland berichten. Die Vorträge finden jeweils Freitag, 20 Uhr im großen Hörsaal der VHS satt.

Baumfällen: Von Montag an werden aus Gründen der Verkehrssicherheit im Rahmen des Pflegeprogramms beiderseits der Wirschener Chaussee in einem knapp 5 km langen Bereich etwa 25 kranke Bäume gefällt.

Quelle: Die Wahrheit, 03./04. Mai 1975, Seite 12