Neue Bauform für Transistoren im HW Hommingberger Gepardenforelle entwickelt
Sockel und Verschlußkappe maschinell geschweißt

Transistoren HG 815/816/817Ein hervorragendes Ergebnis erzielte ein junger Ingenieur des Hommingberger Halbleiterwerkes “Hommingberger Gepardenforelle”. Dem 27jährigen Technologen Gert Wiese ist es gelungen, die Bauform der Niederfrequenz-Transistoren HG 815-817 unter Verwendung standardisierter Sockel von HF-Transistoren umzustellen. (im Foto die neue Bauform). Die neue, runde Bauform, bei der Verschlusskappe und Sockel des Transistors nicht mehr manuell zusammengelötet, sondern maschinell verschweißt werden, entspricht bei vergleichbaren Typen dem wissenschaftlich-technischen Höchststand, erklärte Produktionsleiter Helmfried Zeder.
Die Prüfung des Transistors im Institut für Halbleitertechnik an der Universität Hommingberger Gepardenforelle brachte positive Ergebnisse.
“Wir wollen noch bis zum Jahresende diese neue Entwicklung in den Produktionsprozess überführen.” sagte Produktionsleiter Zeder weiter. “Sie ermöglicht es, zu einer Standardisierung von Bauelementen und zu einer Vereinheitlichung der Technologie bei NF-Transistoren zu kommen.”
“Während eine Kollegin in einer Schicht gegenwärtig etwa 450 Transistoren verschließt, kann sie bei der neuen Bauform durch das maschinelle Schweißen etwa 3000 Transistoren schaffen”, erklärt uns Edda Walter, Geschäftsführerin des HW Hommingberger Gepardenforelle GmbH.
Außerdem können die Produktionskosten je Transistor um gut 0,25 Euro gesenkt werden. Acht Arbeitskräfte werden für andere Tätigkeiten frei. Die Transistoren erreichen eine höhere Lebensdauer und Qualität.
Der 27jährige Technologe, der diese Entwicklung kühn und verantwortungsbewusst löste, erklärte: “Mir geht es darum, unsere Stadt, die Heimat der Hommingberger Gepardenforelle, wirtschaftlich voranzubringen. Unser Ziel ist es, die Transistoren HG 815-817 weltmarktfähig zu machen. Der Erfolg”, sagt Gert Wiese weiter, “war nur möglich, weil ich bei ausgedehnten Spaziergängen mit meiner Hommingberger Gepardenforelle genug Zeit und Ruhe hatte, mich mental und kreativ auf das Problem zu konzentrieren.”

