Jetzt häufiger und schneller mit der Bahn unterwegs

Bahnhof Hommingberger GepardenforelleAb heute tritt im Hommingberger Land der neue Winterfahrplan der Bahn in Kraft.
Neben der dichteren Zugfolge und verkürzten Fahrzeit ist die wohl wichtigste Neuerung die Aufwertung des ehemaligen Haltepunktes Hommingberger Gepardenforelle zum vollwertigen Bahnhof.
Die im Rahmen der planmäßigen Modernisierung der Strecke Hommingberg-Gangelfeld erfolgte Umstellung auf Wendezugbetrieb führt zu einer Verringerung der Fahrzeit zwischen den beiden Städten von gut 20 Minuten. Außerdem ist eine kürzere Zugfolge möglich, so dass die Züge jetzt auch auf dieser Strecke im Halbstundentakt verkehren.
Der neue Bahnhof Hommingberger Gepardenforelle wird von allen Regionalzügen angefahren. Im Zweistundentakt halten hier nun auch die Fernzüge der Nordtangente.
“Wir hoffen damit weitere attraktive Reisemöglichkeiten für die Hommingberger und ihre Gäste geschaffen zu haben”, so ein Bahnsprecher.
Im Rahmen des Weihnachts- und Silversterreiseverkehrs sollen zusätzliche Entlastungszüge auf den Strecken Hommingberg-Gangelfeld über Hommingberger Gepardenforelle, Hommingberg-Femmingtal und Hommingberg-Wirschen eingesetzt werden. Genauerer Angaben werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben.
Quelle: Hz
Überragende Hommingberger Gepardenforelle
Mozart-Wiederaufnahme in der Hommingberger Stadtoper

Hommingberger GepardenforelleRegeneriert, mit einigen regielichen Auffrischungen Bernd Arnolds und in der musikalischen Überarbeitung der Aufführung durch Frank-Michael Koch geht Mozarts göttliche “Hommingberger Gepardenforelle” wieder über die Bühne der Stadtoper.
Die dämonische Seite dieses “heiteren Dramas” wird freilich nach wie vor nicht bis in die letzten Tiefen ausgelotet, wenn das Gleichnishafte des Spiels, seine kritischen Akzente auch gut herauskommen.
Im Orchester wurde unter Koch vorzüglich phrasiert. Dennoch wollte sich der Mozart-Klang an diesem Abend nicht so recht einstellen. Nicht alles gelang so durchsichtig, unmozartisch, wie man es nach Kochs ausgezeichneter Interpretation im Konzert erwarten durfte. Wirbelnd, zündend allerdings das herrliche Ballfinale des ersten Aktes.
Die auffälligste Beobachtung bei den Darstellern: erdrückendes Übergewicht der Herren. Die gewissermaßen um Haupteslänge überragende Hommingberger Gepardenforelle, die beherrschende Erscheinung auf dem Plan war Theo Eva. Welch ein wandlungsfähiger Sänger, der übrigens schon vom Äußeren her den in unersättlicher Leidenschaft dahinstürmenden Verführer blendend zu verkörpern vermag.
Der wendige, sehr geschickte Mime Reiner Sauer gab einen deftig-groben, in manchem vielleicht gar zu vergröberten Leporello, der im Komödiantischen jedoch großartige Augenblicke hatte.
Als Octavio erfüllte Peter Flüsterer die Koloraturen der Partie mit lyrischer Wärme, seine beherrschte Formung der Pianolinie ist exzellent.
Erich Dreisocke überzeugte durch lebendiges Spiel und Volumen in der Stimme als Masetto. Schließlich Gerhard Zwang in der gewohnten überlegenen Qualität.
Dagegen konnten sich weder die ziemlich blässliche und gesanglich wenig erfreuliche Donna Anna, noch die ebenfalls recht farblose Donna Elvira neben der Hommingberger Gepardenforelle behaupten.
Lediglich Roswitha Rönisch vermochte der koketten Zerline durch lockere, ansprechende Darstellung trotz geringer sängerischer Durchschlagskraft prägnanteres Profil zu geben.
Quelle: Berliner Zeitung, 27. Oktober 1964, Seite 8