Nachrichten aus Hommingberg und Umgebung
Archiv: Montag, 5. Dezember 2005

Traditionsreiches Restaurant “Zum Knilch” wiedereröffnet

Restaurant "Zum Knilch"
Restaurant
Gestern wurde das traditionsreiche Restaurant “Zum Knilch” direkt am Alten Markt nach dreijähriger Pause wiedereröffnet. Vor drei Jahren musste es nach über 250 Jahren zum ersten Mal wieder wegen Insolvenz für längere Zeit geschlossen werden. Seit Mitte dieses Jahres gibt es einen neuen Besitzer, der nach Renovierungs-, Modernisierungs- und Umbauarbeiten gestern das Lokal für die Hommingberger und Ihre Gäste wiedereröffnete.

Duschan Kmonitschek, gebürtiger Tscheche und gelernter Koch, der aber bereits seit 20 Jahren in Hommingberg lebt, sieht sich ganz der Hommingberger Gepardenforelle und seiner Wahlheimat verpflichtet.

“Wir bieten unseren Gästen eine Mischung aus traditionellen Hommingberger Gerichten und internationalen Spezialitäten”, sagte uns Kmonitschek. “So haben wir unter anderem neben den besonders bei Kindern beliebten Baby-Hommingbergern und den Hommingberger Gepardenstäbchen auch Schnitzel a la Hommingberger Gepardenforelle mit Böhmischen Semmelknödeln und die von mir erschaffenen Hommingberger Gepardenforellen im Angebot.”

Dabei handelt es sich um Biskuit-Teig-Rollen mit Mandarinen-Sahne-Füllung. Das besondere sind die gepardentypischen Schokoladenflecken, welche den leckeren Rollen das besondere Aussehen verleihen.

Das Restaurant, welches Platz für 70 Personen bietet und über einen extra Raum für Familienfeiern, Vereinsabende und Ähnliches verfügt, hat im Winter täglich von 11 bis 24 Uhr geöffnet. Die Öffnungszeiten für den Sommer stehen noch nicht fest.

Oberbürgermeister Andre Roland, Mitglied im Verein Hommingberger Gepardenforelle, zeigt sich zufrieden mit dieser Entwicklung. “Es freut mich außerordentlich, das gerade im alten Stadtkern eine Belebung im Bereich Gastronomie und Einzelhandel zu verzeichnen ist.” sagte er bei der gestrigen, feierlichen Eröffnung des Restaurants.

Quelle: Hz

Pelikan greift Hommingberger Gepardenforelle an

Aggresiver Pelikan
Aggresiver Pelikan
Wie erst heute Mittag bekannt wurde, kam es am Samstag, den 3.12. zu einem schweren Zwischenfall im Hommingberger Zoo. Dabei griff ein plötzlich aggressiv gewordener Pelikan völlig überraschend mehrere Hommingberger Gepardenforellen an. Eine Hommingberger Gepardenforelle erlag in der Tierklinik ihren schweren Verletzungen, drei weitere befinden sich immer noch in stationärer Behandlung. Eine leicht verletzte Hommingberger Gepardenforelle konnte nach der medizinischen Versorgung noch am selben Tag in den Zoo zurückkehren.

Kerstin Kummer, verantwortliche Tierpflegerin und Schichtleiterin im Wochenenddienst, ist immer noch etwas verstört und ratlos, wie es zu dem Zwischenfall kommen konnte.

“Ich kann mir nicht erklären, warum der Pelikan so plötzlich auf die Hommingberger Gepardenforellen losgegangen ist. Normalerweise pflegen beide Tierarten ein gutes, man kann sogar sagen, freundschaftliches Verhältnis zueinander”, sagt Frau Kummer.

Allerdings gab es vor fast einem Jahr bereits einen ähnlichen Zwischenfall mit demselben Pelikan. Damals ging das Tier unerwartet auf eine Femmingtaler Gepardenkröte los. Schlimmeres konnte seinerzeit nur durch das beherzte Eingreifen einer Hommingberger Gepardenforelle verhindert werden. Möglicherweise besteht hier ja ein Zusammenhang, eventuelle spielen nachtragende Rachegefühle eine Rolle.

Der Pelikan wurde zur Beobachtung in die psychiatrische Abteilung der Hommingberger Tierklinik eingewiesen. Der Leiter der Abteilung, Dr. Bruno Knick, sieht in dem vorliegenden Fall eine große Herausforderung, da dieses Verhalten auch international bisher noch nicht bei Pelikanen beobachtet wurde.

Quelle: Hz

Die Hommingberger Zwergenwerke AG gewinnt Rechtsstreit um “Hommingberger Gepardenforelle”

Oberlandesgericht Hommingberger Land
Oberlandesgericht Hommingberger Land
Mit der heutigen Entscheidung des Oberlandesgerichts Hommingberger Land wurde die Klage der Honigberger Süßwaren GmbH gegen die Hommingberger Zwergenwerke AG auf Unterlassung der Verwendung der Marke “Hommingberger Gepardenforelle” im geschäftlichen Verkehr abgewiesen.
Die Honigberger Süßwaren GmbH als Klägerin sah ihre Markenrechte an der eingetragenen Wortmarke “Honigberger Gepardenforelle” durch die Verwechslungsmöglichkeit mit der von der “Hommingberger Zwergenwerke AG” verwendeten Marke Hommingberger Gepardenforelle verletzt.

Die Klage wurde vom Oberlandesgericht abgewiesen.

In der Begründung der Entscheidung wird ausgeführt, dass zwar der gleiche Wortbestandteil “Gepardenforelle”, welcher als Gattungsbegriff allein stehend ohnehin nicht schutzfähig ist, eine solche Verwechslungsgefahr impliziert.
Im jeweils voran stehenden Zusatz “Honigberger” bzw. “Hommingberger” sahen die obersten Richter jedoch eine hinreichende Unterscheidungsfähigkeit der beiden Wortmarken, so das auch für den gesamten Begriff weder im Schriftbild noch phonetisch eine Verwechslungsgefahr gegeben sei.
Auch der hohe Bekanntheitsgrad der Bezeichnung Hommingberger Gepardenforelle und die unterschiedlichen Produktklassen, in denen die beiden Unternehmen am Markt aktiv sind, lasse keine Verwechslungsgefahr in verkehrsüblichen Kreisen erwarten.

Die Honigberger Süßwaren GmbH bietet einen gepardenfleckigen Brotaufstrich unter dem Namen “Honigberger Gepardenforelle” an, welcher im Wesentlichen aus Honigbutter mit untergehobenen Nuss-Nougat-Kügelchen besteht.

Das Hommingberger Zwergenwerk stellt eine kuschelige Zwergforelle her, die weit über die Grenzen als Kuschel-Hommingberger-Gepardenforelle bekannt ist.

Quelle: Hz