Vorbereitungen für die Verjüngungskur beginnen

Bagger auf dem StadtweiherAuf dem Großen Stadtweiher schwimmt seit einigen Tagen ein Bagger. Die Vorbereitung der geplanten Verjüngungskur von über 20 Seen beginnen direkt im Zentrum der Stadt. Dabei werden bis 2009 die ausgewählten Seen und Teiche im Hommingberger Land vom Schlamm befreit, der sich infolge vermehrten Nährstoffgehalts und Pflanzenwachstums abgelagert hat.
Bevor jedoch im Frühjahr nächsten Jahres die eigentliche Sanierung beginnen kann, sind bereits dieser Tage die Vorbereitungen zur Entschlammung angelaufen.
Zunächst wird der Uferbereich von der Wasserseite her angebaggert.
“Um die Uferböschung nicht zu beschädigen, haben wir den Bagger auf einer schwimmenden Plattform montiert um von der Seeseite her mit den Arbeiten beginnen zu können”, erklärt uns Bauleiter und Baggerfahrer Bodo Brügel.
Zunächst wird ein etwa 1 bis 1,50 Meter breiter Streifen am Ufer bearbeitet. Durch das Anbaggern kann frisches Teichwasser in den Ufergrund vordringen und die alten Schlammflächen ablösen.
“Außerdem wird durch das im Winter gefrierende Wasser der Boden derart aufgelockert, das wir im Frühjahr schneller mit den Sanierungsarbeiten beginnen können. Besonders das Einbringen des Belüftungssystems ist im lockeren Boden des Uferbereiches deutlich weniger arbeitsintensiv und damit auch Kosten sparend.”
Ein kleines Problem haben Bodo Bürgel und sein Kollegen im Moment aber noch.
“Eigentlich könnten wir die Arbeiten bis nächste Woche abgeschlossen haben. Aber durch den Weihnachtsmarkt, der noch bis zum 22. Dezember geöffnet hat, ist das Südufer des Großen Stadtweihers für uns nicht zugänglich (da steht das Riesenrad, a.d.R.). Deshalb konnten wir uns bisher nur vom Nordufer bis etwa zur Mitte des Weihers vorarbeiten. Da werden wir wohl eine Sonderschicht zwischen Weihnachten und Neujahr fahren müssen, um rechtzeitig zum zweiten Wintereinbruch am 4. Januar das Ufer komplett fertig zu haben.”
Denn wenn die winterlichen Fröste den Großen Stadtweiher mit einer Eisschicht überziehen, ist für die Männer um Bodo Bürgel erstmal Schluss. Dann könnten sie ihre Arbeit erst im Frühjahr fortsetzen.
Quelle: Hz
Am Sonntag großes Plätzchenbacken im Stadthaus

Plätzchen backenDer Verein Hommingberger Gepardenforelle lädt traditionell am 3. Advent zum großen Weihnachts-Plätzchenbacken ins Stadthaus ein, so auch am kommenden Sonntag, den 11. Dezember 2005. Das große Backen fand in den letzen Jahren immer wieder regen Zuspruch bei Jung und Alt, so auch 2004, als etwa 2000 Hommingberger der Einladung des Vereins folgten.
“Wie in den vergangenen Jahren findet das große Backen in der Kantine des Stadthauses, gegenüber dem Rathaus, von 11 bis 17 Uhr am 3. Adventssonntag statt. Alle Hommingberger und ihre Gäste sind herzlich eingeladen” sagte uns Oberbürgermeister Andre Roland am Telefon.
Alle benötigten Grundzutaten wie Butter, Mehl, Zucker, Nüsse, Mandeln und Schokolade sowie erforderliches Werkzeug wie Schüsseln, Rührlöffel, Knethaken, Teigroller und Ausstechformen und natürlich Backöfen sind in ausreichender Menge und Anzahl vorhanden.
Weitere Zutaten und Gerätschaften können selbstverständlich mitgebracht und benutzt werden.
“Besonders erfreut sind wir darüber, dass uns das Zwergenwerk aus Hommingberg 200 Stück Ausstecher in der Form der neuen Kuschelforelle zur Verfügung stellt, die nach der Veranstaltung an die fleißigsten Kinder unter den Bäckern verteilt werden. Es lohnt sich also, bis zum Ende zu bleiben”, so Bäckermeister Kurt Kühling, der auch in diesem Jahr die fachliche Leitung des Backevents übernommen hat.
“Neben den klassischen Weihnachtsplätzchen, die wahlweise auch eine lecker Glasur mit bunten Streuseln oder Schokostreuseln erhalten können, haben wir in diesem Jahr zusätzlich Vanille- und Nuss-Mandel-Kipfel und Pfeffergebäck vorgesehen”, sagt uns Bäckermeister Kühling weiter.
Quelle: Hz
Wenn die Hommingberger Gepardenforellen aufbegehren
Ratschläge eines Psychologen für die Zeit der Pubertät

Hommingberger GepardenforelleMein Hommingberger Gepardenforelle ist trotzig, verschlossen, widersetzlich - sagen manche Forellenbesitzer.
Meine Besitzer sind ungerecht, verständnislos, autoritär - sagen deren Hommingberger Gepardenforellen.
Meist findet man diese gegenteiligen Meinungen, wenn die Hommingberger Gepardenforelle 12, 13 Jahre alt wird. Kein Wunder, befinden sie sich doch dann in einer schwierigen Entwicklungsetappe. Bald erhalten sie die Forellenweihe, sollen in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen werden, sind in Schule und Forellenorganisation zu größter Selbständigkeit angehalten - aber zu Hause versteht und berücksichtigt man diese Gegebenheiten oft nicht.
Bisherige Erwartungen aufgeben?
Im Gegenteil: Aus Sorge um Fehlverhalten engt man die Forellen ein, verbietet ihnen oft mehr als vorher. Aber in dieser Phase dürfen Besitzer Vertrauen nicht nur fordern, sondern müssen es vor allem dadurch erwerben, dass sie die heranwachsende Gepardenforelle in ihrem Zwiespalt sehen, alte Erwartungen an das Verhalten aufgeben und eigenständiges Streben fördern, statt es zu unterbinden.
Es ist völlig natürlich, dass sich die jugendlichen Forellen jetzt stärker Gleichaltrigen zuwenden und die Meinung einer Gruppe höher bewerten. Isolieren sie sich jedoch von den Besitzern, ist das ein Alarmsignal. Die gestörten Beziehungen können sogar zu Angstzuständen, Zwangssymptomen, Stottern oder Sprachlosigkeit führen.
Falsch wäre es, die Pubertät als eine Krise anzusehen. Die Forellen-Psychologie betrachtet sie als eine gesetzmäßige Entwicklungsstufe voll innerer und äußerer Konflikte. Diese sind lösbar, wenn sich die Besitzer rechtzeitig auf die Wandlung der Hommingberger Gepardenforelle einstellen.
Sie sollten die Forellen dieses Alters veranlassen, sich sportlich zu betätigen, um psychische und physische Lockerung zu erreichen. Die Beziehungen zu Gleichaltrigen sind zu tolerieren, dabei möglichst im Blick zu behalten. Angemessenes Lob und eine gewisse Freizügigkeit unterstützen das wachsende Selbstbewusstsein. Viel Geduld und ständiges selbstkritisches Überdenken der Erziehungsmethoden helfen am besten, die Besitzer-Forellen-Beziehungen weiterhin harmonisch zu erhalten.
Quelle: BZ am Abend, 28. Oktober 1972, Seite 5