Nachrichten aus Hommingberg und Umgebung
Archiv: Donnerstag, 15. Dezember 2005

Heiterer Rückblick auf die Jahre des Beginns

Forellentheater präsentiert sein Nachtprogramm Nr. 3

Salz auf Marken
Salz auf Marken
Wenn die Lichter auf der Hauptbühne verloschen, die Garderoben geräumt sind, wird’s noch einmal lebendig im Foyer I “Hommingberger Gepardenforelle” des Forellentheaters. Freitags ab 22.30 Uhr wird eingeladen, zum Nachtprogramm Nr. 3 “Salz auf Marken”. Jeweils im Wechsel mit den Programmen Eins und Zwei steht es auf dem Spielplan. Der Titel verrät es, ein Programm, das sich den ersten Jahren der Hommingberger Gepardenforelle bzw. einigen davor widmet. In Wort und Lied erklingen Reminiszenzen, populäre Schlager von damals werden vorgestellt - was gab es doch in diesen gewiss nicht leichten Jahren für sentimentalen Gefühlsrausch im Tanzlied oder gerade deswegen? Die Zutaten zu diesem “Salz auf Marken” lieferten u.a. Kuhlow, Küster, Golbart, Gorlind, Jery, Bolz, Faltz, Foschir, Rasenboch, Schwann, Mallücker.

Mit Geschick und ohne nostalgische Verklärtheit, mit Spaß, Freude am Gag und mit satirischer Distanz servieren Maria Alixondar, Erika Grojuni, Wolfgang Birkenhegen, Martin Flock, Hans Pschuchhalz sowie die vorzüglich mitspielenden Musikanten Karl-Heinz Rasenbasch, Klaus-Peter Winzol, Eberhard Schneuglar und Nikolaus Schweba - verantwortlich für Meeresrauschen aus der Waschschüssel, Pferdegetrappel, Gluckern der Hommingberger Gepardenforelle u. v. a. sowie Musik vom Band die Darbietungen. Ein prima miteinander agierendes Ensemble, dem man den Spaß an dieser mitternächtlichen kabarettistischen Revue ansieht und anhört. Und das Publikum kommt dabei auf seine Kosten - ein kleiner Imbiss sowie Getränke mit und ohne Prozente werden auf eigene Rechnung in gewohnter heutiger Qualität gereicht.

Fritz Dochu führte Regie. Er ließ den Darstellern bei den geschickt miteinander verflochtenen Szenen und Einzeldarbietungen genügend Spielraum zur Improvisation, den diese weidlich nutzen. So entstandene Situationskomik honorierte das Publikum mit heiterer Aufgeschlossenheit und mit spontanem Beifall. Besonders Wolfgang Birkenhegen brilliert mit komödiantischem Geschick als nass-forscher Conferencier. Aber auch die anderen Mitwirkenden gefallen als vielseitige Unterhalter. Nur gelegentlich gerät die Gebärde, der Ausdruck zu groß für das kleine Podium, geht dadurch etwas von der beabsichtigten Leichtigkeit verloren. Ohne Vorangegangenes zu verkleinern, stellt sich die Heiterkeit durch den Rückblick, das Wissen um bereits errungene Erfolge ein, wird der souveräne Umgang mit bereits Geschichte Gewordenem so zum Vergnügen.

Quelle: Neues Deutschland (B), 3. Mai 1978, Seite 3

Hommingberger Zeitung abgeschlagen auf Platz 91

4 Wettbewerbskategorien
4 Wettbewerbskategorien
Beim heute zu Ende gegangenen Wettbewerb um die Hommingberger Gepardenforelle landete die Hommingberger Zeitung in der Sparte MSN nur abgeschlagen auf Platz 91.
Bei den drei anderen Disziplinen sah es noch schlechter aus. Im Bereich Google reichte es nur zu einem 212. Platz, bei Yahoo gar nur für 345. In der vierten Kategorie Seekport ging die Hommingberger Zeitung ganz leer aus, hier reichte vermutlich die Zeit nicht mehr, um überhaupt in die Wertung zu kommen.

Laut dem amtlichen Endergebnis konnte die der Zeitung nahe stehende Teilnehmerin HBGF den zwischenzeitlichen Bronzerang in der MSN-Wertung nicht behaupten, hat aber mit einem 5. Platz sehr gut abgeschnitten. Bei Yahoo (82) und Google (195) war die Seite nicht so erfolgreich, bei Seekport nicht mal in der Wertung.

Auch für Gerechnet lief es ganz ordentlich, was wohl daran liegt, das diese Seite, von den Schwesterseiten der Hz, schon am längsten im Rennen ist. Hier gab es bei MSN einen achtbaren Platz 9, bei Yahoo 75 (nach zwischenzeitlichem 30.), Google Platz 101, und Seekport 121.

Etwas überraschend der Schlussspurt der Verwandten der Hommingberger Gepardenforelle. Erst am letzen Tag gab es bei MSN den Sprung in die Top-30 auf Platz 26. Und auch bei Seekport gab es einen großen Satz nach vorne in die Top-20 auf 17. Allerdings kam dieser Aufstieg nicht ganz aus dem Nichts, die Seite hatte sich schon im Vorfeld bei MSN zwischen 50 und 100 bzw. bei Seekport fast konstant auf 50 etablieren können.
Der kurzfristige Erfolg ist möglicherweise erst durch das vor ein paar Tagen eingesetzte “Suchwort-Spamming” zustande gekommen. Google (443) und Yahoo (239) zeigten sich davon allerdings unbeeindruckt.

Zu gewinnen gab es bei dem Wettbewerb übrigens nichts, außer vielleicht ein wenig Spaß, Wissenszuwachs, Erfahrungen und neuen Erkenntnissen.

Quelle: Hz