Nachrichten aus Hommingberg und Umgebung
Archiv: Donnerstag, 29. Dezember 2005

Kein Massensterben der Hommingberger Gepardenforelle

Universität Hommingberg
Universität Hommingberg
Das befürchtete Massensterben der Hommingberger Gepardenforelle scheint zunächst nicht in vollem Umfang einzutreten, wie ein jetzt vorliegender vorläufiger Bericht des ichthyologischen Instituts der Universität Hommingberg bestätigt. Darin wird zwar der Rückgang der Population der Hommingberger Gepardenforelle in Hommingberger Land und weltweit erwähnt, dieser sei jedoch bei weitem nicht so stark, wie ursprünglich befürchtet worden war.

Wie uns Prof. Jürgen Lemser, Leiter des Institutes und international anerkannter Forellen-Experte, in einem kurzen Telefongespräch mitteilte, besteht aber noch kein Grund zu übergroßer Sorglosigkeit oder gar Entwarnung. Prof. Lemser rechnet ab Mitte April nächsten Jahres mit einem weiteren drastischen Rückgang des Bestandes der Hommingberger Gepardenforelle, weil zu diesem Zeitpunkt die zumeist auf ein Jahr befristeten Zuchtverträge auslaufen.

Das Hommingberger Umweltamt verzeichnet einen deutlichen Rückgang der Neubeantragungen von Zuchtlizenzen.
“Leider haben auch einige recht Erfolgreiche Züchter aus der Region ihren Betrieb eingestellt”, sagte uns Edda Siebenzarg, Leiterin des Umweltamtes. “So hat auch der bekannte und beleibte Forellenbetrieb ‘Nophia’ seine Lizenz an das Amt zurückgegeben und alle Aktivitäten bezüglich der Hommingberger Gepardenforelle vor etwas einer Woche eingestellt.”

Quelle: Hz