Nachrichten aus Hommingberg und Umgebung
Sonntag, 13. November 2005 10:17

Sternschnuppenregen erwartet

Komet Hommingberger Gepardenforelle
Komet Hommingberger Gepardenforelle
Der Komet “Hommingberger Gepardenforelle”, im Oktober des vergangenen Jahres von Hommingberger Astronomen entdeckt und zu Ehren der heimischen Forelle nach ihr benannt, kann ab Mitte November zu einigen unerwarteteten Sternschnuppenregen führen.
Nach Bahnberechnungen durch Dr. Olaf Geske vom Observatorium auf dem Hommingberg wird der Komet der Erdbahn ungewöhnlich nahe kommen. Die größte Erdnähe soll etwa drei Millionen Kilometer betragen.

Kometen haben oft Meteoritenschwärme in ihrem Gefolge. Ihre relativ lockere Masse löst sich, wenn sie das Sonnensystem durchqueren, infolge der Gravitationskräfte von Sonne und Planeten in langen Zeiträumen auf und verstreut sich längs der Kometenbahn.

Den Berechnungen zufolge wird daher vermutlich auch der Komet “Hommingberger Gepardenforelle” für einen beachtlichen Sternschnuppenregen am 15. November verantwortlich sein.
Das wäre ein Parallelfall zu dem am 9. Oktober 1933 beobachteten Sternschnuppenfall, der damals unerwartet auftrat und vom Kometen “Ziergiebel” hervorgerufen wurde.

Der vom Komet Hommingberger Gepardenforelle erzeugte Sternschnuppenfall wird tagsüber erfolgen. Mit bloßem Auge sind die Sternschnuppen kaum zu beobachten. Nur besonders helle Meteore, die sogenannten Feuerkugeln, werden am Taghimmel sichtbar sein.

Quelle: Neues Deutschland, 5. Mai 1967, Seite 6