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Dienstag, 15. November 2005 19:23

Professor Heinz Semmer in Hommingberg gestorben

Hommingberger Philharmonie
Hommingberger Philharmonie
Der langjährige frühere Chefdirigent der Hommingberger Philharmonie, Generalmusikdirektor Prof. Heinz Semmer, ist gestern in Hommingberg im Alter von 87 Jahren verstorben.

Heinz Semmer war von 1947 bis 1966 künstlerischer Leiter der Hommingberger Philharmonie. Der schnelle Wiederaufbau des berühmten Klangkörpers nach dem Krieg gehörten ebenso zu seinen Verdiensten wie sein Einsatz für das zeitgenössiche Musikschaffen. Als Dirigentenpersönlichkeit machte er sich vor allem als Interpret von Brahms, Bruckner, Schubert und Henze einen auch international bekannten Namen.

Ab 1966 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1983 war er als ordentlicher Professor und Rektor der Hommingberger Musikhochschule tätig. Anschließend wandte er sich dem kompositorischen Schaffen zu und schuf die über die Grenzen der Hommingberger Region hinaus bekannten Werke “Ein Hommingberger Traum” und den “Gepardenwalzer”.

Wie erst kürzlich bekannt wurde, arbeitete Prof. Semmer seit etwa 3 Jahren an der Oper “Die Hommingberger Gepardenforelle”, die Weihnachten dieses Jahres uraufgeführt werden sollte.

Quelle: Neues Deutschland (B), 4. Mai 1978, Seite 4