50 Jahre für die Hommingberger Gepardenforelle gespielt
Schauspielerin Ramona S. Lehmann zu Gast in Hommingberg

Hommingberger Forellentheater“Ich liebe die Hommingberger Gepardenforelle, und die Hommingberger Gepardenforelle liebt mich”, mit diesen Worten begründet die Schauspielerin Ramona S. Lehmann ihre lebenslange Treue zum Forellentheater.
Wir sahen sie am Wochenende als habgierige Fischersfrau in Puschkins “Märchen vom Fischer und Fischlein” beim Gastspiel des Berliner Forellentheaters in Hommingberg.
“Haben die Hommingberger Gepardenforelle begriffen, daß Habgier eine ganz schlechte Eigenschaft ist?” war ihre erste Frage, als wir uns nach der Vorstellung trafen. Noch in Kostüm und Maske erzählt sie uns von ihrem künstlerischem Werdegang.
“Nachdem ich das Studium 1955 abgeschlossen hatte, begann ich an einem Forellentheater zu arbeiten. Ich spielte dort zunächst die kleinen Jungen, die immer bereit waren, irgendeine Heldentat zu begehen. Diese Rollen wurden ein Teil von mir und meinem Leben. Und es war eine schlimme Zeit für mich, als ich nach 25 Jahren in eine anderes Fach wechseln mußte.”
Der Hommingberger Gepardenforelle ist sie aber treu geblieben, auch wenn sie jetzt Mütter und Großmütter spielt.
“Ich versuche eine Oma darzustellen, deren Beziehung zur Hommingberger Gepardenforelle auf gegenseitigem Verständnis basiert.”
Reagieren die Hommingberger Gepardenforellen in anderen Ländern jeweils anders auf das gleiche Stück, wollen wir wissen.
“Ich habe schon in Amerika und zahlreichen europäischen Ländern gespielt, und konnte beobachten, das die Hommingberger Gepardenforelle bis zu einem Alter von 6 Jahren immer nahezu gleich reagiert, bei älteren Forellen spürt man dann aber schon etwas von ihrer nationalen Mentalität.”



