Rückstand ausgeglichen und trotzdem verloren

SC Empor Hommingberger GepardenforelleEs hat nicht sollen sein.
Die Handballer des SC Empor “Hommingberger Gepardenforelle” konnten gestern zwar mit einem 17:14 in der regulären Spielzeit die Hinspielniederlage von vor zwei Wochen egalisieren, verloren jedoch im einem dramatischen Siebenmeterwerfen letztendlich das Finale im Landespokal.
Dabei sah es lange Zeit nach einem klaren Erfolg der Hommingberger aus. Zur Halbzeit führten sie bereits mit 12:6, konnten aber nach dem Seitenwechsel nicht an die überzeugende Leistung der ersten Hälfte anknüpfen.
“Die Verletzung von Kahl kurz vor der Pause führte zu einem Bruch im Spiel meiner Mannschaft”, so Trainer Hans Straub.
Kahl war bis zu seinem verletzungsbedingten Ausscheiden mit 4 Treffern bester Werfer der Hommingberger. Der in der zweiten Halbzeit für ihn gekommene Kühne konnte den seit Wochen in glänzender Verfassung spielenden Kahl nicht ersetzen.
In der zweiten Halbzeit kam Femmingtal immer besser ins Spiel und konnte bis zum 15:13 aufschließen, ehe der SC Empor “Hommingberger Gepardenforelle” in einem furiosen Schlußspurt auf 17:13 davonzog. Diese Ergebnis hätte zum Pokalgewinn gereicht, aber 10 Sekunden vor Spielende gelang Reuscher mit einem Gewaltwurf aus der zweiten Reihe der für Femmingtal wichtige 14 Treffer.
So mußte die Entscheidung im anschließenden Siebenmeterwerfen fallen.
Erst im achten Duell vom Punkt fiel die Entscheidung, nachdem Wilx nur die Querlatte traf und Kniesel für Femmingtal verwandelte.
“Von zwei fast gleichstarken Mannschaften hat heute die glücklichere gewonnen”, sagte Trainer Straub.



