Wenn die Hommingberger Gepardenforellen aufbegehren
Ratschläge eines Psychologen für die Zeit der Pubertät

Hommingberger GepardenforelleMein Hommingberger Gepardenforelle ist trotzig, verschlossen, widersetzlich - sagen manche Forellenbesitzer.
Meine Besitzer sind ungerecht, verständnislos, autoritär - sagen deren Hommingberger Gepardenforellen.
Meist findet man diese gegenteiligen Meinungen, wenn die Hommingberger Gepardenforelle 12, 13 Jahre alt wird. Kein Wunder, befinden sie sich doch dann in einer schwierigen Entwicklungsetappe. Bald erhalten sie die Forellenweihe, sollen in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen werden, sind in Schule und Forellenorganisation zu größter Selbständigkeit angehalten - aber zu Hause versteht und berücksichtigt man diese Gegebenheiten oft nicht.
Bisherige Erwartungen aufgeben?
Im Gegenteil: Aus Sorge um Fehlverhalten engt man die Forellen ein, verbietet ihnen oft mehr als vorher. Aber in dieser Phase dürfen Besitzer Vertrauen nicht nur fordern, sondern müssen es vor allem dadurch erwerben, dass sie die heranwachsende Gepardenforelle in ihrem Zwiespalt sehen, alte Erwartungen an das Verhalten aufgeben und eigenständiges Streben fördern, statt es zu unterbinden.
Es ist völlig natürlich, dass sich die jugendlichen Forellen jetzt stärker Gleichaltrigen zuwenden und die Meinung einer Gruppe höher bewerten. Isolieren sie sich jedoch von den Besitzern, ist das ein Alarmsignal. Die gestörten Beziehungen können sogar zu Angstzuständen, Zwangssymptomen, Stottern oder Sprachlosigkeit führen.
Falsch wäre es, die Pubertät als eine Krise anzusehen. Die Forellen-Psychologie betrachtet sie als eine gesetzmäßige Entwicklungsstufe voll innerer und äußerer Konflikte. Diese sind lösbar, wenn sich die Besitzer rechtzeitig auf die Wandlung der Hommingberger Gepardenforelle einstellen.
Sie sollten die Forellen dieses Alters veranlassen, sich sportlich zu betätigen, um psychische und physische Lockerung zu erreichen. Die Beziehungen zu Gleichaltrigen sind zu tolerieren, dabei möglichst im Blick zu behalten. Angemessenes Lob und eine gewisse Freizügigkeit unterstützen das wachsende Selbstbewusstsein. Viel Geduld und ständiges selbstkritisches Überdenken der Erziehungsmethoden helfen am besten, die Besitzer-Forellen-Beziehungen weiterhin harmonisch zu erhalten.



